The OZ: Brisbane to Sydney · 25. February 2008, 08:56 by
Brisbane:
Martin hatte mich bereits vorgewarnt, dass Brisbane nicht unbedingt die Stadt ist in der man es länger als ein paar Tage aushalten kann, zurecht. Hatte drei Tage in Brisbane und die wurden hauptsächlich damit verbracht im australischen Lonely Planet zu blättern, um die Tour nach Sydney zu planen. Nicht dass man drei Tage braucht, um das zu organisieren, aber Brisbane bietet auch keine allzu interessanten Alternativen, dementsprechend gibts auch keine Bilder von Brisbane. Vielleicht muss man sich nach 3 Wochen in neuseeländischer Kleinstadtidylle auch erstmal wieder an Großstädte gewöhnen. Immerhin mal wieder dazugekommen ein Buch zu lesen, dass noch nicht mal im Entferntesten mit Uni zu tun hat oder Reiseinformationen enthält.
Surfer’s Paradise:
Im Nachhinein definitiv keine gute Idee einen Abstecher nach SP einzuplanen. Auch wenn der Ort mehr oder weniger weltweitbekannt ist, bislang der langweiligste und uninteressanteste Ort an dem ich in den letzten sieben Monaten gewesen bin. Australisches Mallorca, Hotelkomplex neben Hotelkomplex, zwischendrin ein Hostel für die jüngere Backpackerkundschaft, eine kilometerlange Strandpromenade und das wars. Nach zwei Tagen mit Buch auf dem Balkon war ich wirklich froh aus dem Kaff wieder abzuhauen.
Byron Bay:
Nachdem die ersten beiden Stationen bei mir keinen wirklich guten Eindruck von Australien hinterlassen hatten, war es nun also an Byron Bay mir zu offenbaren warum Australien momentan eines der beliebtesten Reiseziele für unsere Altersgruppe ist. Hatte mich in ein Hostel abseits vom Trubel einquartiert, “eigener” Strand nur zwei MInuten entfernt, äußerst nette und entspannte Leute. Byron Bay ist definitiv eine Ecke in der ich es länger als nur drei Tage aushalten hätte können. In den drei Tagen bin ich viel am Strand gewesen bzw. entlanggelaufen, hab das Cape Byron erkundet, viel geredet und getrunken und Mo Horizons live im Cafe nebenan gesehen. War schön hier!
Port Macquarie:
Keine Ahnung warum ich eigentlich in Port Macquarie gelandet bin, von Byron Bay nach Sydney sind es mehr als 13 Stunden mit dem Bus. Das war mir zuviel, also musste ich noch einen Flecken Erde in der Mitte finden. Nach kurzer Suche im Lonely Planet fiel meine Entscheidung irgendwie auf Port Macquarie. Im Nachhinein eine sehr gute Idee. Entspanntes kleines Fischernest, sehr gemütliches kleines Hostel, einer der schönsten Strände – dazu menschenleer – und mal wieder nette Menschen. Das die Welt viel zu klein ist hat sich auch hier mal wieder bestätigt. Hab ein bekanntes Gesicht aus Köln getroffen: Karin, Soziologiestudentin, die bis vor einem Jahr für Herrn Friedrichs am Seminar für Soziologie gearbeitet hat. Jaja Köln ist überall!
Sydney:
Nachdem mir zuvor wirklich jeder Australienreisende erzählt hatte, dass Sydney zwar ganz nett sei, aber Melbourne wesentlich schöner wäre, waren meine Erwartungen an Sydney irgendwie nicht allzu hoch. Vielleicht gefällt mir gerade deswegen die Stadt so gut. Mit San Francisco auf jeden Fall eine der schönsten Stadt die ich bereist habe. Traumhafte Lage der Stadt, Wasser, Strand, Bucht sind nie wirklich weit entfernt, perfektes Wetter, Wiedersehen mit einer Reisegefährtin aus NZ. Ein perfekter Abschluss für Australien.
Comments:
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Warste in Byron Bay im Belongil Beachhouse? Ansonsten Übereinstimmung in allen Punkten, Brisbane und Surfers sind grausig, Sydney und BB fand ich auch super!
— martin 925 days ago #